Liebe Schifffahrtsfreunde,


mit dem Erscheinen des Doppelbandes 47/48 (Hapag-Lloyd) im Sommer 2015 endete meine Tätigkeit als Verleger. Inzwischen ist alles abgewickelt, ein Restlager ist aber noch vorhanden. Unter „Verlagsprogramm“ finden Sie die noch lieferbaren Titel der DEUTSCHEN REEDEREIEN. Die Restmengen sind teilweise unter zehn Stück. Damit das Lager möglichst bald leer wird, biete ich einmalig an:


Drei Bände zum Preis von zwei (Doppelbände zählen als zwei Bände)


Von meinen Büchern aus dem ehemaligen Hauschild-Verlag in  Bremen sind nur noch einige wenige Exemplare lieferbar von:

Franz Hitzler und Gert Uwe Detlefsen:

Die Neubauten der Hitzler-Werft, Lauenburg 1886-2011,  detaillierte und reichhaltig illustrierte Geschichte der Werft und  der von ihr gebauten Schiffe

(ISBN 978-3-89757-496-0)

Format 21,5 x 28 cm, Surbalinleinen mit farbigem Schutzumschlag, 160 Seiten, ca. 400 Abb.,  zum Sonderpreis von 19 € statt 38 € {plus Porto).


Einzelne Resttitel finden Sie unter „Restexemplare“. Die Sonderkonditionen und –preise gelten nur für Direktkunden ohne weitergehenden Rabattanspruch. Ich liefere im Inland gegen Rechnung, ins Ausland nur gegen Vorkasse.


Das vermutlich letzte Buch.....


Als Buchautor ist meine Tätigkeit noch nicht ganz zu Ende. Vermutlich in der zweiten Jahreshälfte wird im Oceanum-Verlag, Wiefelstede bei Oldenburg (www-oceanum.de), das Buch über  den VANDALIA-Fall erscheinen. An einem aussagefähigen Titel arbeiten wir noch.  Zum Inhalt:

Die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft lieferte im August 1912 die zweite Hälfte eines "L"-Schwimmdocks an die Hamburger Reiherstieg-Werft - frei Hamburg.


Auf der Elbe bei Glückstadt kollidierte das von zwei Smit-Schleppern gezogene Dock mit dem auslaufenden Hapag-Dampfer VANDALIA, das mit wertvollem Stückgut beladen war, und der sofort unterging. Auf das VANDALIA-Wrack lief die ebenfalls auslaufende GRAECIA (auch ein Hapag) auf, die gleichfalls sank. Es war ein Toter zu beklagen sowie immenser Sachschaden. 


Die Hapag klagte auf vollen Schadensersatz. Zum Kernpunkt entwickelte sich die Frage: ist das Schwimmdock ein Fahrzeug, das nach Lösen der Verankerung "fahren" kann, auch wenn dies nur selten vorkommt und nur als Schleppanhang oder ist es ein Gegenstand, gewissermaßen schwimmende Ladung, die einmalig an ihrem Verwendungsort geschleppt wird. Bei Bejahung des ersteren Standpunktes wäre die Versicherung der FSG nicht ausreichend gewesen und der Schuldspruch hätte den Konkurs der FSG nach sich gezogen.


Hapag und FSG klagten sich durch drei Instanzen. Die Hapag arbeitete mit allen Tricks, letztendlich nicht sonderlich erfolgreich


Einzigartig ist auch die Story der Bergung über 50 Jahre später, die Peter Baltes aus Cuxhaven beigesteuert hat. Aus den Relikten der VANDALIA baute er das Cuxhavener Wrackmuseum auf. Diese Geschichte ist zwar ein „alter Hut“, aber einzigartig und spannend.


Gert Uwe Detlefsen


Ich danke Ihnen für Ihr Interesse.



Viel Spaß beim Lesen - Gert Uwe Detlefsen


zuletzt geändert: 20.12.2016